Erste Zeit zu viert

Start in ein neues Leben….ein Leben zu viert, ein Leben mit zwei Kindern, ein Leben im Chaos!

Nicht, dass mein Leben nicht vorher schon chaotisch war. Das es noch „schlimmer“ geht, habe ich in den letzten 7,5 Wochen gemerkt.

Eines vorweg, es ist (bislang) nicht so schlimm wie vorher befürchtet. Da der Mäusebär ein Schreibaby war, der vom Schlafen so gar nichts gehalten hat,dafür aber vom Schreien, hatte ich die schlimmsten Befürchtungen. Tatsächlich habe ich gelernt, dass Babys in der ersten Zeit viel schlafen können. Aus meiner Sicht ist die Kuschelmaus also pflegeleicht.

Fangen wir aber von vorne an. Nach der U2 durften wir endich nach Hause. Die Kuschelmaus hat die Heimfahrt verschlafen und auch zu Hause noch eine ganze Weile geschlafen. Das war schon eine komische, ruhige Stimmung in unserem Haus. Der Traumhase und der Mäusebär hatten uns zur Begrüßung ein Plakat gemalt. Ich war sehr gerührt.

Später haben wir den Mäusebär alle gemeinsam von der Kita abgeholt. Der Mäusebär hat sich total gefreut, dass die Kuschelmaus nun nicht mehr im Krankenhaus war. Nun waren wir also zum ersten Mal zu viert zu Hause. Der Traumhase hatte sich nämlich vier Wochen Urlaub genommen. Das war auch eine tolle Erleichterung für die erste Zeit. Gerade für den Mäusebären war es eine sanfte Eingewöhnung in die Zeit mit Bruder. So hatte er immer jemanden, der ihm auch Aufmerksamkeit schenken konnte.

Die ersten Tage hat der Mäusebär immer angefangen zu weinen, wenn die Kuschelmaus geschrien hat. Das gab sich aber zum Glück schnell. Stattdessen wurde mir dann gesagt, dass die Kuschelmaus was trinken muss. Das hat er anfangs auch immer ganz interessiert beobachtet.

Da die Kuschelmaus gerade in den ersten Wochen viel tagsüber geschlafne hat, hatte ich auch immer mal Zeit für den Mäusebär. Das war mir sehr wichtig und tat mir auch gut. Ich hatte vorher so Angst, ihn zu vernachlässigen. Die große Eifersucht ist bis heute auch noch nicht aufgetreten. Meistens wird der kleine Bruder gestreichelt, geküsst und freudig begrüßt,wenn er ihn morgens oder nach der Kita wieder sieht. Nur ab und an verlangt der Mäusebär, dass ich die Kuschelmaus schlafen lege. Einmal hat er die Kuschelmaus auch leider gebissen. Ich bin mir aber fast sicher, dass es nur ein Versehen war. Natürlich ist er ab und an traurig, wenn ich mich zuerst um die Kuschelmaus kümmern muss. Wenn ich stille, dann biete ich dem Mäusebär meist an, dass wir nebenbei gemeinsam ein Buch lesen. Der Mäusebär beschäftigt sich aber seit der Geburt von der Kuschelmaus auch viel besser allein-zwangsweise.

Der Mäusebär hat es auch schnell akzeptiert, dass er nun nicht mehr im Kinderwagen sitzen kann. Er steht nun stolz auf dem KiddyBoard. Das klappt wirklich sehr gut. Der Mäusebär versteht auch meist, dass ich ihn nicht tragen kann, wenn ich die Kuschelmaus im Autositz trage.

Seitdem der Traumhase wieder arbeitet, ist alles natürlich etwas anstrengender. Gerade morgens, wenn dann auch noch beide Kinder gleichzeitig aufwachen und beide schlechte Laune haben, dann komme ich schnell an meine Grenzen. Ich habe aber akzeptiert, dass ich nicht immer beiden gerecht werde kann. Einer muss dann eben mal warten und auch mal schreien. Natürlich blutet mir das Herz dabei.

Wir waren auch schon zum ersten Mal zu spät in der Kita. Früher habe ich mich immer gefragt, wie man es nicht bis 9Uhr schaffen kann. Nun weiß ich es. Ich muss mich einfach etwas mehr disziplinieren und früher aufstehen. Nach einer harten Nacht fällt einem das aber nicht immer leicht.

Wo ich nun bei den Nächten bin – Katastrophe! Am Anfang hat die Kuschelmaus meist die Nacht zum Tag gemacht. Inzwischen hat er gelernt, dass die Nacht zum Schlafen ist. Zumindest bis 3 Uhr. Dann wird es schwer. Die Schlafabschnitte (gute sind für mich 3Stunden am Stück) werden immer kürzer und wenn ich Pech habe, mag er gar nicht weiter schlafen. Der Mäusebär (noch nie ein guter Schläfer) verarbeitet seinen Enthronungskummer scheinbar nachts. Das Einschlafen klappt (dank ausfallendem Mittagsschlaf) noch meist ganz gut. Danach ist alles möglich – bis auf durchschlafen. Meist wird er abends schon öfters wach und lässt sich manchmal kaum mehr beruhigen. Er weint so verzweifelt, dass wir gar nicht wissen, was los ist. Sobald wir ins Bett gehen, können wir damit rechnen, dass der Mäusebär kurz darauf auch wach wird und zu uns rüber will. Damit kann ich ganz gut leben. Allerdings schläft er da nicht wie früher ganz ruhig weiter. Nein, seine Beine fliegen regelrecht durch die Luft und treffen mal den Traumhasen, mal mich und leider auch mal die Kuschelmaus, wenn ich ihn stille. Da muss dringend eine andere Lösung her.

Entsprechend müde bin ich tagsüber und gönne mir vormittags dann gern Pausen, wenn die Kuschelmaus schläft. Meist schläft er vormittags einmal so knapp zwei Stunden. Ein wenig Haushalt wird natürlich auch erledigt. Kurz vor 13Uhr machen wir uns auf den Weg, um den Mäusebär abzuholen. Nun wird es wirklich anstrengend. Der Mäusebär verweigert den Mittagsschlaf und wird dann ab ca. 16Uhr quengelig. Oft versuche ich, ihn zumindest zu einer kurzen Ruhepause zu überreden. Ansonsten gehen wir bei guten Wetter viel raus. Da sind auch meist andere Kinder, mit denen er dann spielen kann. Ich freue mich aber immer, wenn der Traumhase endlich nach Hause kommt und ein Kind übernehmen kann.

Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden mit unserem Leben zu viert und sehr glücklich, dass alles so gut „funktioniert“.  Als zweifach Mama weiß ich, dass noch einige schwierige Zeiten auf uns zu kommen, aber das einiges auch einfach wird. Ich freue mich drauf….

Mäusebär trifft Kuschelmaus

Ganz gespannt war ich auf die erste Begegnung meiner Jungs. Ich hatte mir vorher große Sorgen gemacht,da der Mäusebär sehr eifersüchtig ist. Wie wird er nun also reagieren? Mit dem Traumhasen hatte ich verabredet,dass die zwei uns direkt nach der Kita im Krankenhaus besuchen. Er informiert mich,wann sie da sind und ich lege die Kuschelmaus dann in sein Bett. Der Mäusebär sollte mich erst einmal allein sehen.

Nach der ersten recht schlaflosen Nacht war es dann soweit. Gegen 14uhr hörte ich die Schritte von meinem Großen. Ich war ganz aufgeregt und freute mich tierisch auf ihn. Es war auch meine erste Nacht ohne ihn. Der Mäusebär stürmt ins Zimmer und ruft: da ist die Kuschelmaus. Ich,die Mama,war völlig uninteressant. Er zog sich schnell die Schuhe aus ( ist er nicht gut erzogen *g* ) und krabbelte aufs Bett. Über mich rüber direkt zur Kuschelmaus. Er wusste,dass das nun sein Bruder ist. Die Freude in seinen Augen war so rührend.

Leider fing die Kuschelmaus dann an zu weinen. Damit hatte der Mäusebär die ersten Tage mächtig Probleme und weinte dann gleich mit. Die Situation beruhigte sich schnell wieder und der Mäusebär konnte gar nicht genug bekommen von seinem Bruder. Der wurde geküsst und gestreichelt und auf den Schoß genommen. Ich war total glücklich. Das hatte ich nicht erwartet. Als er gehen musste der Mäusebär, war er sehr traurig,dass die Kuschelmaus im Krankenhaus bleibt. Genauso lief es am nächsten Tag ab.

Der Mäusebär fehlte mir sehr in den drei Tagen und Nächten. Noch nie waren wir so viel getrennt. Zum Glück hatte der Traumhase Urlaub und kümmerte sich wunderbar. Ich war im Krankenhaus auch gut abgelenkt. Wir bekamen ein wenig Besuch und genossen den Luxus des Einzelzimmers. Die Kuschelmaus schlief tagsüber ganz gut,aber nachts kaum. Von der Vormilch wurde er nicht richtig satt. Zum Glück hatte ich schon am zweiten Abend den Milcheinschuss. Die Krankenschwestern waren alle total nett und gaben mir gute Tipps zum Stillen. Richtig dies waren diesmal die Nachwehen. Ich musste echt die Zähne zusammen beißen.

In den drei Tagen gewöhnte ich mich wieder daran,so ein kleines Baby zu versorgen. Der Mäusebär wirkte auf einmal so groß und schwer. Man vergisst wirklich so viel wieder. Trotzdem bin ich diesmal schnell viel routinierter beim Wickeln und co.

Am dritten Morgen hatte die Kuschelmaus schon wieder zugenommen und die U2 mit Bravour bestanden. Wir durften also nach Hause. Der Traumhase holte uns ab und es ging los ins Abenteuer Familie zu viert.

Über die erste Zeit zu Hause  berichte ich beim nächsten Mal.

Wie war euer Start zu viert?

Der Mäusebär ist großer Bruder- die Geburt

Herzlich Willkommen kleiner Bruder!

Stichtag für den kleinen Bruder war eigentlich der 20.06.2016. In der Nacht zum 06.06.2016 verspürte ich aber plötzlich recht regelmäßige Wehen und wurde unruhig. Ich ging immer wieder ins Badezimmer und schließlich auch in die Badewanne. Die Wehen wurden stärker, aber noch gut auszuhalten.

Um 8 Uhr haben wir den Mäusebär in die Kita gebracht und die Oma informiert,dass sie ihn heute aus der Kita abholen muss. Die Wehen kamen nämlich schon alle 5 Minuten. Mir war aber bewusst,dass sie noch nicht stark genug sind. Ich wollte trotzdem lieber ins Krankenhaus, auch wenn ich etwas Angst vor einem Fehlalarm hatte.

Im Krankenhaus wurde wie üblich erst einmal ein CTG geschrieben. Darauf waren die Wehen gut zu erkennen. Sie kamen sehr häufig, aber waren noch zu kurz. Es wurde noch ein Ultraschall gemacht und der Muttermund untersucht. Das Köpfchen war bereits tief im Becken und der Muttermund bei 3 cm. Mein Mann durfte mich auf Station anmelden.

Nun wurden wir zum Spazieren geschickt. Eine Stunde rund ums Krankenhaus. Danach direkt wieder ans CTG. Noch keine Veränderung. Ein Einlauf und ein warmes Bad bewirkten,dass die Wehen etwas intensiver wurden. Netterweise bekam ich dann noch ein Mittag. Mir ging es leider auch noch zu gut… Die Hebamme machte eine Eipollösung,d.h. sie trennte die Fruchtblase vom Muttermund.

 

Es stand wieder ein Spaziergang an. Draußen herrschten Temperaturen wie im Hochsommer und ich immer wieder am Verartmen. Ehrlich gesagt fand ich es ziemlich nervig. Die Geburt des Mäusebären lief so viel schneller.

Nach einer Stunde durften wir einen Kreißsaal beziehen. Die anschließende Untersuchung war ernüchternd. Es hatte sich praktisch nichts getan.

Nun sollte die Fruchtblase gesprengt werden,was auch gut funktionierte und ein Schwall Wasser brachte. Die Hebamme sagte noch was von Wehentropf,wenn es nicht weiter geht. Da kam die nächste Wehe und ich dachte,jetzt gehts los. Was für ein Unterschied zu vorher. Das waren die richtig effektiven Wehen. Die Hand vom Traumhasen musste nun dran glauben. Ich bin ja nicht der Typ,der schreit. Diesmal habe ich die Wehen regelrecht verflucht. Ich habe sie ausgeschimpft,dass sie gehen sollen. Eine Stunde später war der Muttermund bei 5 cm. Das halte ich aber keine fünf Stunden mehr aus…naja,probieren wir es.

Eine halbe Stunde später: sagenhafte 8 cm. Also ab in den Endspurt. Kurz darauf sagte die Hebamme,es steht nur noch ein kleiner Rand,ich solle pressen. Ich war etwas überfordert, da ich noch gar keinen Pressdrang spürte. Trotzdem gab ich mein bestes. Natürlich zuerst in die falsche Richtung. Nach nur zwei Wehen spürte ich das Köpfchen sehr intensiv und hörte nur,wie der Arzt gerufen wurde. Ich durfte den Kopf fühlen und bei der nächsten Wehe war die Kuschelmaus geboren. Und zwar komplett. Er schrie gleich und durfte sofort auf meinen Bauch. Ich sah zum Traumhasen,der wieder Tränen in den Augen hatte. Soooo schön!

Der Traumhasen durfte wieder die Nabelschnur durchtrennen. Die Plazenta war schnell und ohne Probleme geboren. Während der Arzt den leichten Dammriss nähte, durfte ich schon ausgiebig kuscheln.

Die Maße von der Kuschelmaus wurden bei der U1 ermittelt: 3560g verteilt auf 53 cm und einem Kopfumfang von 36cm.

Ich bin ganz froh,dass die Kuschelmaus zwei Wochen vor Termin gekommen ist. Er wäre sonst sicherlich wieder so ein Brocken wie der Mäusebär geworden.

Nach gut zwei Stunden durfte ich in mein Zimmer. Die Kuschelmaus blieb natürlich bei mir. Ich hatte ein Einzelzimmer gebucht,um etwas Ruhe zu haben. Der Traumhasen fuhr um 22Uhr nach Hause,um sich um den Mäusebär zu kümmern.

Über die Tage im Krankenhaus und die erste Begegnung der beiden Brüder geht es im nächsten Beitrag.

 

 

 

Der Mäusebär stellt seinen Bruder vor

   Hallo liebe Leser,

ich bin der Mäusebär. Ich bin nun schon 27 Monate alt und genieße seit meiner Geburt die volle Aufmerksamkeit meiner Eltern! Das ist toll! Ich finde es auch doof, wenn Mama oder Papa andere Kinder auf den Arm nehmen. Sind doch MEINE Mama und MEIN Papa. Da kann ich echt wütend werden.

Seit Monaten erzählen mir Mama und Papa nun aber, dass ich bald einen kleinen Bruder bekomme. Hier soll man das drauf sehen:

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Outing

Echt jetzt? Ich erkenne da gar nichts. Hier erkenne ich zumindest ein Baby:

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Mein kleiner Bruder

Es könnte aber auch ein Alien sein:

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Baby oder Alien?

Auch egal, ich freue mich jedenfalls auf ihn. Dann habe ich endlich ständig jemanden zum Spielen. Und Mama und Papa haben mich trotzdem immer noch sehr lieb – das sagen sie zumindest ständig.

Was ich witzig finde ist, dass Mamas Bauch immer größer wird. Blöd nur, dass ich nicht mehr drauf herum springen darf. Ich werde immer ermahnt, aufzupassen. Das nervt! Außerdem braucht Mama so oft eine Pause. Früher ist sie viel mehr mit mir getobt. Sie sagt, dass es bald wieder besser wird. Das hoffen wir doch mal. Ansonsten habe ich dann ja meinen Bruder. Der kann mit mir Fußball spielen. Ganz bald, oder?

Mama sagt, dass mein kleiner Bruder sie immer in den Bauch tritt. Schaut mal hier:

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Fußtritt

 

 

 

 

 

Der darf das also, aber ich nicht?? Als Ausgleich streichel ich dann immer Mamas Bauch und gebe ihm ganz viele Küsse. Mama freut sich darüber. Ab und an hole ich meinen Arztkoffer und kontrolliere mit dem Stethoskop, ob es meinem kleinen Bruder auch noch gut geht, da im Bauch. Ich frage mich nur, wie er da raus kommen soll….

Mama und Papa haben mir schon den richtigen Namen verraten und ich Plappermaul habe ihn schon der Oma und in der Kita weiter erzählt. Hihi, fanden Mama und Papa nicht so gut. Verstehe ich nicht, ist doch ein schöner Name.

Ein wenig nervös bin ich schon, wie das so wird mit einem Bruder. Aus der Kita kenne ich das ja, dass meine Freunde Geschwister haben. Aber wie wird es dann wohl bei uns zu Hause sein? Haben Mama und Papa noch genug Zeit? Muss ich meine Spielsachen dann teilen? Der Kleine hat ja schon mein kleines Bett bekommen. Ich muss nun in einem großen Bett schlafen. Fand ich anfangs echt gemein. Da möchte ich auch lieber wieder ein Baby sein. Ich kann momentan auch nicht so gut schlafen, weil ich merke, dass Mama und Papa ein wenig angespannt sind. Hoffentlich wird das bald besser.

In drei Wochen ist es dann endlich soweit. Dann werde ich erfahren, wie es ist, großer Bruder zu sein. Ich werde euch gern davon berichten.

Der Mäusebär und sein erster bester Freund

David BaustelleFreunde fürs Leben? Man wünscht es sich, doch sicher sein, kann man sich da wohl nie.

Der Mäusebär hat seit einiger Zeit seinen ersten richtigen Freund, soweit man bei 2-jährigen Kindern bereits davon sprechen kann. Die beiden kennen sich aus der Kita und waren immer die ersten beiden Kinder, die morgens da waren. Daraus ist sicherlich die große Verbundenheit entstanden. Außerdem liegen nur zwei Wochen Altersunterschied zwischen den beiden. Wie wir Mamas festgestellt haben, hatten wir sogar die gleiche Nachsorgehebamme. Die Bilder unserer Beiden hängen in ihrem Hebammenzimmer direkt nebeneinander. Wenn das mal Zufall ist….? Wir haben darüber hinaus viele weitere Gemeinsamkeiten festgestellt. Beide waren keine einfachen Babies und haben viel geschrien und wenig geschlafen. Beide sind sehr wild und laut. Das verbindet. Sowohl die Kinder als auch die Mamas. Und da sein bester Freund nur fünf Minuten Fußweg von uns entfernt wohnt, machen wir immer häufiger etwas zusammen am Nachmittag.

Kita
In der Kita toben

Entweder sind wir bei uns:

David Bauarbeiter
Kleine Bauarbeiter

 

David Lego
Lego spielen auf der Terrasse

 

 

 

 

oder beim besten Freund:

David Sandkiste
Buddeln in der Sandkiste
David Planschen
Planschen

 

 

 

 

Spaß haben  die beiden immer gemeinsam. Natürlich gibt es auch mal (oder oft) Streitigkeiten a la, “ das ist MEIN Spielzeug“, aber das ich doch normal. Insgesamt können die zwei herrlich miteinander spielen. Sein bester Freund hat auch noch zwei Katzen. Die liebt der Mäusebär.

Ich wünsche mir, dass die zwei noch ganz viel gemeinsame Zeit miteinander verbringen können. Es ist doch toll, wenn man eine Sandkastenfreundschaft hat. Die Zeichen stehen gut, dass die zwei in eine Kindergartengruppe kommen und mit Sicherheit auch in eine Schulklasse in der Grundschule. Schön, wenn man Freunde hat!

Kleiner Mäusebär wird größer

Wie soll man die Entwicklung eines Kleinkindes von einem Jahr in wenigen Worten zusammen fassen? Geht gar nicht! Dieser Blog dient mir ja auch ein wenig als Erinnerungsstütze. Daher habe ich mir vorgenommen, wieder öfter zu schreiben. Es passiert nämlich so viel; die Kleinen werden so schnell größer und tatsächlich vergisst man vieles leider wieder.

Ich finde es toll, die Entwicklung des Mäusebären zu erleben. Noch immer freue ich mich über jeden „Fortschritt“ und bin stolz wie Bolle über alles, was er neu kann. Jeden Tag begeistert er mich mit seiner Art und Weise.

Beim letzten Eintrag war der Mäusebär gerade 14 Monate alt. Laufen konnte er schon wie ein Weltmeister, aber inzwischen kann er so vieles mehr. Er hüpft richtig hoch und liebt sein Trampolin. Motorisch ist er weiterhin ganz vorn dabei und hat richtig Spaß an der Bewegung.Jonas TurnenSeit er gut 1,5 Jahre alt ist, gehen wir gemeinsam einmal die Woche zum Eltern-Kind-Turnen. Da kann er sich richtig auspowern. Und Mama auch.:-) Er spielt total gern Fußball und kann dies auch schon wirklich gut und recht zielsicher. Werfen kann er auch schon besser als die Mama. Auf dem Spielplatz bzw. bei den Nachbarn liebt er die Schaukel, aber auch die Rutsche sehr. Meist ist er irgendwie in Action und hat Energie für zehn Mamas.

In manchen Dingen ist er wohl typisch Junge (Vorsicht, Klischee!). Er liebt Bagger, Fußball, Flugzeuge, Hubschrauber….In der Sandkiste buddelt er gern große Löcher.

Er mag aber auch imer noch alles, was es an Tieren so gibt. Hunde wollen immer gestreichelt werden (dabei habe ich so große Angst vor denen), Käfer und Schnecken müssen beobachtet werden, Vögeln wird zugewinkt und im Tierpark macht er große Augen bei den Elefanten und Löwen. Im Tierpark ist er vor kurzem auch das erste Mal auf einem Pony geritten. Ganz allein! Ich war so stolz! *g*

Inzwischen kann man sich mit ihm gemeinsam auch ganz prima Bücher anschauen. Vorlesen geht nur abends gut, ansonsten ist er meist zu ungeduldig und will schnell zur nächsten Seite. Er spielt sehr gern mit Lego und hat sich von Türme bauen weiterenwickelt zu richtigen kleinen Rollenspielen. Er hört gern Musik und kann auch schon einige Lieder mitsingen und tanzen.

Bei unseren Nachbarmädels, die in seinem Alter sind, ist er sehr beliebt. Alle wollen immer mit ihm spielen und klingeln sogar manchmal schon bei uns. Im letzten Sommer war es ja eher noch ein nebeneinander spielen, inzwischen wird immer mehr interagiert. Jonas SommerIm Haushalt und Garten ist er immer noch ein großer Helfer. Er möchte immer helfen. Ich lasse ihn da sehr gern, auch wenn es dadurch meist viel länger dauert und das Chaos meist sehr groß ist. Er staubsaugt gern, backt mit mir Kuchen oder hilft Papa im Garten. Auch hier zeigt sich eventuell schon eine leichte Tendenz – zu Weihnachten gab es eine Werkbank. Alles, was es an Werkzeug gibt ist mega spannend und will ausprobiert werden.

Papa helfen„Ich mache das“, „alleine machen“, das sind so unsere Standardsprüche momentan. Der Mäusebär wird immer selbstständiger. Eingen starken eigenen Willen hatte er ja schon immer (wird uns auch jedes Mal von der Kita bestätigt), aber momentan ist er oft ein richtiger kleiner Sturkopf. Die Wutanfälle sind auch noch heftiger geworden. Er war schon immer ein extremes Kind/Baby – extrem fröhlich und dann wieder extrem wütig. Er testet ordentlich seine Grenzen, was uns Eltern häufig an die unseren Grenzen führt. Vor allem beim Essen muss ich mich oft zusammen reißen. Dazu in einem anderen Beitrag mal mehr.

Die Sprachentwicklung vom Mäusebär begann ja spät. Als Erstlingsmama fängt man dann doch schon irgendwann an, sich ein wenig Sorgen zu machen. Mit 15 Monaten war lange Zeit nur: Mama, Papa und bitte (na, immerhin höflich) an der Tagesordnung. Mit knapp 20 Monaten löste sich der Knoten und danach ging die Entwicklung sehr schnell. ich wusste doch, dass er das eigentlich alles schon kann. Zur U7 konnte er schon 3 Wort-Sätze und mittlerweile sind wir schon bei 5-6 Wort-Sätzen. Vielen verstehe immer noch nur ich oder der Traumhase, aber das ist in Ordnung. Ich übersetze gern.*g* Es sind so niedliche Wortkreationen oder Sprüche dabei. Ich ärger mich sehr, dass ich immer zu faul bin, diese aufzuschreiben. Inzwischen kommen auch sehr häufig die W-Fragen. Was machst du da? Warum? Ui, das ist manchmal echt nicht leicht zu beantworten. Weil das so ist, ist ja keine so gute Anwort.

Der Mäusebär geht weiterhin gern in die Kita und ist da richtig gut angekommen. Mittlerweile gehört er ja schon zu den älteren Kindern. Bislang hat er immer dort seinen Mittagsschlaf gehalten. Seit ich in Mutterschutz bin, hole ich ihn etwas früher ab. Er lernt dort so viel und ich finde es super, was sie alles mit den Kindern machen. Meine Meinung zum Thema Fremdbetreuung vertrete ich auch in einem eigenen Beitrag ausführlicher.

Leider war der Mäusebär im vergangenen Jahr of krank; sehr oft krank. Von Juli bis Ende Dezember so gut alle 2-3 Wochen. Es waren zwar „nur“ Erkältungen, aber die immer richtig heftig. Der größte Schock awr direkt im Juli. Der Mäusebär hat so schnell hochgefierbert, dass er einen Fieberkrampf erlitten hat. Diesen Anblick wünsche ich niemanden. Ich habe gedacht, er stirbt. Er wurde blau und bewusstlos. Wir waren dann ein paar Tage im Krankenhaus, weil das Fieber auch nicht runter ging. Es war wohl das 3 Tage-Fieber. Bis Ende Dezember mussten wir leider noch drei weitere Fieberkrämpfe mit erleben. Mittlerweile sind wir gut erprobt und haben unser Notfallmedikament stets griffbereit. Ich hoffe trotzdem, dass wir die Krämpfe nun überstanden haben. Insgesamt ist er seit gut einem halben Jahr kaum noch krank. Man sagt ja, der erste Kita-Winter ist der Schlimmste.

Die vielen Krankheiten haben natürlich auch zu vielen schlaflosen Nächten geführt. Der Mäusebär war ja schon immer kein guter Schläfer, aber die Zeit war wirklich sehr anstrengend für alle Beteiligten. Zwischendurch hatten wir dann immer mal wieder „gute“ Schlafphasen, in denen der Mäusebär auch öfter durchgeschlafen hat. Zur Zeit….nun ja, dazu auch besser mehr in einem eigenen Beitrag.

Ich habe sicherlich sooooooooo viel vergessen, aber es soll ja auch nur eine kurze Zusammenfassung des Jahres sein. Mehr gibt es denn ein einzelnen Themenbeiträgen. Als nächsten möchte ich euch aber den besten Freund vom Mäusebären vorstellen….

 

Der Mäusebär wird großer Bruder

Jonas und Mama dick„Wieder da“, so würde es der Mäusebär formulieren. Inzwischen ist er nämlich schon fast 27 Monate alt und kann sprechen. Was in knapp einem Jahr so alles passiert….

Erst einmal: Hallo zurück von mir nach rund einem Jahr Auszeit. Ich weiß nicht, wie andere es schaffen, Kleinkind(er), Arbeit und Blog unter einem Hut zu bringen. Ich hatte die Kraft nicht. Doch nun habe ich wieder ein wenig Zeit, denn…..der Mäusebär wird großer Bruder. Und zwar schon bald! In rund einem Monat bekommt er…tada…einen kleinen Bruder.

Für den Traumhasen und mich war immer klar, dass der Mäusebär kein Einzelkind bleiben soll. Ich wollte gern gut ein Jahr arbeiten und dann wollten wir ein Geschwisterchen haben.

So fingen wir auch pünktlich im letzten Sommer wieder mit dem hibbeln an und schnell hatten wir Glück.  Nur dieses Glück hat uns leider bald wieder verlassen müssen. Nun ja, da ich mittlerweile in der 36. Woche schwanger bin, hat das Glück uns wohl schnell wieder gefunden. Vielen Dank dafür! Die Schwangerschaft war bislang recht komplikationslos. Die anfängliche Übelkeit war schnell vergessen als ich die ersten Tritte spürte. So eine zweite Schwangerschaft ist allerdings doch viel anstrengender, wie ich finde. Man hat einfach nicht mehr so viel Pause und muss auch noch ein Kleinkind betreuen. Und da der Mäusebär ein kleiner Wirbelwind ist, komme ich oft ganz schön aus der Puste. Mittlerweile bin ich in Mutterschutz und kann zumindest die Vormittage ausruhen, wenn der Mäusebär in der Kita ist.

Wie findet der Mäusebär es, dass er großer Bruder wird? Ja nun, die Frage ist so schwer zu benatworten. Er ist sehr liebevoll mit dem Bauch. Dieser wird häufig gestreichelt und geküsst und er möchte mit seinem Stethoskop gern die Herztöne hören. *g* Lese ich dem Mäusebär was vor, soll das Baby gern mitlesen. Oft sagt er auch: „Baby raus, spielen.“ Nun ja, das mit dem Spielen wird wohl noch etwas dauern.

Wie es nachher wirklich wird, wenn das Baby da ist, das kann natürlich keiner wissen. Der Mäusebär ist grundsätzlich nämlich ziemlich eifersüchtig. In der Kita kümmert er sich aber liebevoll um die kleineren Kindern. Ich bin sehr gespannt und auch sehr nervös. Wie war das bei euch?

Jonas und MamaIn den beiden nächsten Blogeinträgen soll es erst einmal wieder nur um den Mäusebär und seine Entwicklung im vergangen Jahr gehen. Außerdem möchte ich euch seinen besten Freund vorstellen.

Das macht Spaß!

Was dem Mäusebär Spaß macht:

– rutschen

– schaukeln

-Wasser ->baden, schwimmen, panschen

– Dinge durch die Gegend schleppen

– tanzen

– Mama an den Haaren ziehen, in die Augen pieken und in der Nase bohren

– vom Traumhasen gejagt werden

– essen und damit spielen

– im Auto schlafen

– Tiere aller Art

– Dinge durch die Gegend schieben

– Staub fedeln und saugen, fegen, Tisch decken, Geschirrspülmaschine ausräumen

– im Sand spielen

– in die Luft geworfen werden

– Bücher anschauen ( Tiere und Fahrzeuge)

– Duplo stapeln

– alles,was Krach macht

– Fahnen

 

Was dem Mäusebär keinen Spaß macht?

– Wickeln

– Anziehen

– Mütze

– Zähne putzen ( außer er darf es allein)

– Mama schlafen oder ausruhen lassen

– Willen nicht bekommen

Beim Schreiben fällt mir auf, dass der Mäusebär richtig viel mag. Er ist inzwischen wirklich meist sehr fröhlich. Man kann ihn sehr leicht zum Lachen bringen und er freut sich herrlich über die kleinsten Dinge.

Es macht  wirklich große Freude seine Entwicklung zu beobachten. Schade,dass man sich diese kindliche Freude irgendwann abgewöhnt.

 

 

 

 

 

 

 

Auf und ab in der Kita

Seit drei Wochen geht mein kleiner Mäusebär nun in die Kita. Er macht es insgesamt viel besser als ich erwartet habe. Eine zeitlang hat er ja richtig doll gefremdelt und er ist und bleibt ein Mamakind, der Fremden gegenüber sehr skeptisch ist. Im Grunde auch in Ordnung, ich mag mich auch nicht gern von anderen anfassen lassen. Eine Eingewöhnung macht das aber schwerer.

Die ersten 1,5 Wochen lief es super. Der Traumhase war am Anfang noch viel dabei und so konnte sich der Mäusebär langsam an die neue Umgebung und die Erzieher gewöhnen. Schnell fasste er Vertrauen zu J.. So konnte der Traumhase bald immer länger gehen. An Tag acht wurde er dann plötzlich angerufen. Er solle den Mäusebär abholen,da er Fieber hat. Angeblich 38,4. Wir machten uns große Sorgen und nur kurze Zeit später war der Mäusebär zu Hause. Allerdings-putzmunter. Ein Nach messen ergab 37,4. Da waren wir schon etwas verwundert ob des großen Unterschieds. Außerdem sollte der Mäusebär erst nach Ostern wieder kommen,weil man ja einen Tag Fieberfrei sein muss.

Diese Regelung finde ich ja grundsätzlich in Ordnung. Nur,er hatte ja kein Fieber. Und für die Eingewöhnung fanden wir eine so lange Pause dann hinderlich. Ich habe dann in der Kita angerufen und der einzige Kommentar war:Oh,dann spinnt wohl unser Thermometer. Das war für mich ein Schuldeingeständnis. Man wollte es sich wohl etwas leichter machen und wusste ja,dass der Traumhase zu Hause ist.

Wir schickten  den Mäusebär am nächsten Tag wieder hin. Es klappte super und zum ersten Mal schlief er dort und bekam Mittag. Dann hatten wir ein tolles,sonniges Osterfest.

Am Dienstag nach Ostern gab es dann ein gemeinsames Frühstück in der Kita. Ich freute mich schon sehr drauf,da ich sehr neugierig war,den Mäusebär dort zu erleben. Leider startete der Tag nicht so gut,da der Mäusebär nach halb sechs nicht mehr schlafen mochte. Dementsprechend kamen wir schon sehr müde um neun Uhr in der Kita an. Der Mäusebär hing dann auch stark an mir und wollte sich dann auch nicht zum Schlafen hinlegen lassen. Leider war dazu auch noch seine Bezugs Betreuerin im Urlaub. Irgendwann musste ich dann los zur Arbeit. Es brach mir das Herz, den Mäusebär weinen zu hören. Ich bin so froh,dass ich die Eingewöhnung nicht machen muss.

Leider beruhigte er sich nicht so richtig und musste eine Stunde später abgeholt werden. Als der Traumhase in der Kita ankam,spielte der Mäusebär allerdings vergnügt. Na,er hätte sich nun wohl beruhigt. Er sollte aber trotzdem nach Hause. Ha?!

Am nächsten Tag war dann die andere Betreuerin krank und eine Vertretung in der Gruppe. Keine guten Voraussetzungen. Nach drei Stunden musste er abgeholt werden,weil er so quengelig war und in deren Ruheraum nicht zur Ruhe fand. Etwas verwundert waren wir schon. Er weint ja nicht und wenn der Traumhase kommt,spielt er auch gut gelaunt. Wir wurden langsam etwas sauer,denn wir zahlen schließlich einen ganzen Tag. Wenn er nur weinen würde, würden wir ihn natürlich sofort rausholen. Aber so…

Am frechsten war der Spruch der Vertretung,die ihn gerade mal drei Stunden kannte:Er ist ja noch so klein,vielleicht wäre eine Tagesmutter besser?! Ich wurde immer böser. Angeblich lief es die ersten beiden Wochen doch so gut?Natürlich ist es schwer für ihn,wenn da immer seine Bezugsleute fehlen.

Am nächsten Tag hat der Traumhase den Kinderwagen mitgegeben. Und darin klappte dann das Schlafen legen. Der Mäusebär schlief sogar zweimal eine Stunde und aß Mittag. Um 14Uhr holte der Traumhase ihn ab,weil er so Sehnsucht hatte. Kommentar der Vertretung: Jetzt hat er es wohl geschafft. Ja,ne,ist klar!!! Auch am nächsten Tag,gestern klappte es gut,so dass ich inzwischen wieder guter Dinge bin.

Ich bin  sehr stolz auf den Mäusebär, dass er alles so gut mitmacht und sich behauptet. Die anderen Kinder sind fast alle schon beinahe drei und lange dabei. Für mich ist es sehr schwer. Er findet Vertrauen zu anderen Frauen und lässt sich trösten. Mama kann nicht mehr immer da sein. Ich habe das Gefühl, so viel zu verpassen. Klar,es war so gewollt,dennoch,es ist hart!

Wenn die Elternzeit vom Traumhasen vorbei ist,werde ich nicht mehr so lange arbeiten und den Mäusebär so gegen halb drei abholen. Die gemeinsame Zeit kann ich inzwischen viel mehr genießen und freue mich über seine fröhliche Art.

Wie war die Eingewöhnung bei euch? Erwarte ich zuviel von den Betreuern? Fiel es euch auch schwer?

 

 

 

 

 

Kurse im ersten Lebensjahr – Erfahrungen des Mäusebären

…..und seiner Mama!

Es gibt ein riesiges Angebot an Kursen,die man mit und für sein Kind machen kann und als gute Mama natürlich auch machen sollte. So wird es einem zumindest suggeriert.

Fur mich hatte es mehrere Beweggründe, mich für Kurse zu entscheiden. Ich wollte gern andere Mamas kennen lernen, ich wollte,dass der Mäusebär Kontakte zu anderen Babys hat und….ich wollte etwas Zeit totschlagen.

Ich entschied mich für zwei Kurse: Babyschwimmen und Pekip.

Babysschwimmen startete als der Mäusebär elf Wochen alt war. Ich war mir ziemlich sicher,dass der Mäusebär es gut findet,da er in der Badewanne immer gelacht hat. Mir war auch wichtig, dass er den richtigen Umgang mit Wasser lernt,da wir in der Nähe der Ostsee wohnen und sicherlich im Sommer an den Strand fahren. Der Mäusebär war beim Schwimmen von Anfang an in seinem Element und weinte im Wasser so gut wie nie. Nur drei Termine,als er ganz schlimm fremdelte, mussten wir abbrechen. Ansonsten besuchen wir immer noch jeden Samstag die Schwimmhalle bzw. das Bewegungsbad. Der Traumhase geht mit dem Mäusebär ins Becken. Die Übungen werden dem alter der Kinder angepasst. Am Anfang wurden die ganz Kleinen einfach nur hin und her bewegt. Dann kamen Schwimmreifen, Schwimmflügel und Matten hinzu. Spielerisch wird den Kindern auch die Angst vorm Tauchen genommen. Der Mäusebär liebt es Schwimmflügel um zu haben und selbst ein wenig zu paddeln. Das Schwimmen kann ich daher gern weiter empfehlen. Nur andere Mamas habe ich leider nicht kennen gelernt,da man nicht wirklich zum Reden kommt.

Beim Pekip  schauen meine persönlichen Erfahrungen etwas differenzierter aus. Das liegt aber vielleicht auch am Charakter des Mäusebären. Gestartet sind wir hier als der Mäusebär gut zehn Wochen alt war. Zu der Zeit hat er noch wirklich sehr viel geweint,so dass es oft recht anstrengend für mich war. Auch in der Zeit danach hat der Mäusebär viel nur an mir geklebt.  Lernen von den anderen Baby konnte er auch nicht viel,weil er der Älteste und am weitesten entwickelte war. Darüber hinaus fand ich die Betreuerin nicht so angenehm. Sie hat lieber mit den Mamas gequetscht als sich mit den Kindern zu beschäftigen. Die letzten Wochen wurde oft einfach nur eine Kiste Spielzeug in die Mitte gestellt. Ist ja gut,wenn die Babys sich allein beschäftigen. Der Mäusebär fand es doof und so musste ich mich meist intensiv mit ihm beschäftigen. Richtige Anregungen für zu Hause habe ich leider kaum erhalten. Nur die Lieder fanden der Mäusebär und ich super. Außerdem habe ich einige liebe Mitmamis kennen gelernt, mit denen der Kontakt sicherlich bestehen bleibt. Pekip würde ich trotzdem nicht weiter empfehlen.

Mein Fazit: Überlegt euch gut,welcher Kurs euch und eurem Kind gefallen könnte. Informiert euch vorher über die Kursleiter in,wenn möglich. Nehmt euch nicht zufiel vor. Für die Kleinen sind es ja viele neue Reize.

Wie sind eure Erfahrungen mit den Kursen? Könnt ihr noch etwas empfehlen?